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KREFELD-PINGUINE bisher enttaeuschend!

Die KREFELD-PINGUINE sind enttäuschend in die Saison 2011/2012 gestartet und konnten die eher hohen Erwartungen des Umfeldes und der Fans bisher bei weitem nicht erfüllen.

Die neue Spielzeit begann mit vier Niederlagen gegen MÜNCHEN, in MANNHEIM, gegen HANNOVER und in STRAUBING. Dann folgte endlich der erste, aber in dieser Höhe überzeugende 4 : 0 – Sieg gegen den zu diesem Zeitpunkt die Tabelle anführenden ERC INGOLSTADT.

Aber das anschließende Auswärtsspiel bei den AUGSBURGER PANTHERN wurde leider wieder mit 2 : 3 verloren. Auch den MANNHEIMER ADLERN unterlag man im heimischen KönigPALAST deutlich mit 2 : 5 .

Dann gelang ein knapper 2 : 1 – Sieg beim Tabellenletzten NÜRNBERG ICE TIGERS und der letztjährige Halbfinalgegner GRIZZLY ADAMS WOLFSBURG konnte in KREFELD wiederum überzeugend mit 4 : 0 geschlagen werden. Auch beim EHC MÜNCHEN wurden durch den 3 : 2 – Sieg n. P. zwei Punkte entführt.

Doch gegen Meister EISBÄREN BERLIN verloren die PINGUINE trotz einer starken kämpferischen Leistung mit 0 : 2. Bei zahlreichen Torchancen scheiterten die KREFELDER immer wieder am hervorragenden BERLINER Keeper Robert Zepp. Auch etliche weitere Möglichkeiten wurden im Laufe des Spiels vergeben und führten zu keinem Treffer für die SCHWARZGELBEN.

Beim immer wieder sehnlichst erwarteten Duell gegen den rheinischen Rivalen DEG METRO STARS gerieten die PINGUNE bereits in der 3. Minute durch einen Treffer von Andy Hedlund mit 0 : 1 in Rückstand. Zwar war die kämpferische Leistung der KREFELDER anschließend wieder überzeugend und man hatte mehrfach die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Aber stattdessen gelang den DÜSSELDORFERN in der 13. Minute das 2 : 0 durch Adam Courchaine (der meiner Meinung nach in KREFELD immer besonders gern und gut spielt!).

Im Mittelabschnitt vereitelte DEG-Keeper Bobby Goepfert, der an diesem Tage mehrmals das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte, alle weiteren Torchancen der PINGUINE. Dennoch gelang Daniel Pietta in der 34. Minute aus spitzem Winkel der Anschlusstreffer zum 1 : 2. Angetrieben von den nun einsetzenden starken Anfeuerungsrufen der Fans, warfen die KREFELDER nun alles nach vorne und bemühten sich jetzt mit allen Kräften den Ausgleich zu erzielen, aber wieder konnte man die sich nun bietenden zahlreichen Torgelegenheiten einfach nicht nutzen.

Das setzte sich im letzten Drittel fort und immer wieder scheiterten die SCHWARZGELBEN am Schlussmann der DEG Bobby Goepfert, der bis zum Spielende einfach nicht mehr zu bezwingen war.

Auch unter Berücksichtigung der großen Verletzungssorgen schon zu Beginn der neuen Saison und u. a. dem monatelangen Ausfall des vorjährigen Torjägers Herberts Vasiljevs wegen einer Schultereckgelenk-Sprengung, die er sich bereits in der Vorbereitung zugezogen hatte, und der aktuellen Verletzung des bisher torgefährlichsten Stürmers Francois Methot für mindestens vier Wochen, zeigen sich die PINGUINE-Fans (einschließlich des Autors dieses Artikels) bereits zu diesem Zeitpunkt vom bisherigen Saisonverlauf verständlicherweise mehr als enttäuscht, denn aufgrund des Erreichens des Halbfinales in der vergangenen Spielzeit waren die Erwartungen bei allen vor Beginn der neuen Saison doch ziemlich hoch. Und viele fragen sich bereits jetzt besorgt, ob das angepeilte Minimalziel “Erreichen der Playoffs” unter diesen Umständen überhaupt noch realistisch ist.

KREFELD-PINGUINE im PLAY-OFF-HALBFINALE ausgeschieden!

Die KREFELD-PINGUINE haben das 3. Spiel des PLAY-OFF-Halbfinales bei den GRIZZLY ADAMS WOLFSBURG nach einem äußerst dramatischen Spiel mit 1 : 2 nach der 2. Overtime verloren! Eine bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll kämpfende KREFELDER Mannschaft konnte den entscheidenden zweiten Treffer für die WOLFSBURGER in der 2. Overtime leider nicht mehr verhindern.

Nach der 2 : 4 – Niederlage in WOLFSBURG und der 3 : 4 – Heimniederlage nach Overtime haben die PINGUINE auch die Serie gegen die GRIZZLY ADAMS WOLFSBURG mit 0 : 3 verloren und sind damit leider aus den PLAY-OFFS ausgeschieden.

Leider war es wieder einmal SR Aumüller , der zu Recht den Zorn der ca. 300 mitgereisten KEV-Fans auf sich zog, als er eine sehr umstrittene 2 plus 10-Strafe gegen Kapitän Herbert Vasiljevs in der 2. Verlängerung verhängte, die vermutlich spielentscheidend war und schließlich zum 2 : 1 – Treffer für die WOLFSBURGER führte.

Im ersten Drittel erwischten die SCHWARZGELBEN einen denkbar schlechten Start und mussten nach einem Abwehrfehler bereits in der 7. Minute die 1 : 0 – Führung für die GRIZZLY ADAMS durch Christopher Fischer hinnehmen. Anschließend erspielten sich die PINGUINE zahlreiche Torchancen, aber am Spielstand änderte sich nichts.

Ab dem Mittelabschnitt bauten die PINGUINE einen unglaublichen Druck auf und Torhüter Scott Langkow zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt in Weltklasseform und vereitelte auch die besten WOLFSBURGER Möglichkeiten. In der 29. Minute wurden die KREFELDER Angriffsbemühungen doch noch belohnt, als Roland Verwey nach Zuspiel vom hervorragenden Justin Kelly den 1 : 1 – Ausgleich erzielen konnte. Die PINGUINE setzten die Gastgeber weiterhin ständig unter Druck, die sich trotz ihrer großen technischen Fähigkeiten zeitweise nur noch mit Befreiungsschlägen zu helfen wussten.

Die KREFELDER konnten diesen unglaublichen Druck auch im letzten Drittel aufrecht erhalten und jeder fragte sich, wo sie diese Kraft hernahmen. Aber leider wollte der erhoffte Siegtreffer innerhalb der regulären Spielzeit einfach nicht fallen.

So ging es in die 1. Verlängerung, und wieder spielte nur eine Mannschaft – die PINGUINE! Aber Boris Blank und Daniel Pietta vergaben unglücklicherweise die sich ihnen bietenden Großchancen. Und wieder geriet WOLFSBURG unter ständigen Druck der SCHWARZGELBEN, so dass sich Trainer Pavel Gross gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen, damit seine Mannschaft wenigstens einmal zwischendurch Luft holen konnte.

In der 2. Verlängerung traf SR Aumüller jene denkwürdige, vorher geschilderte Entscheidung und das Spiel war nach einem Gewaltschuss von Jan Hospelt zum 2 : 1 für die WOLFSBURGER entschieden.

Trotz des Ausscheidens aus den PLAY-OFFS feierten die mitgereisten KEV-Fans anschließend Ihr Team, das sich das auch mehr als verdient hatte.

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